Kathrin Hottiger

Die in Bern aufgewachsene Sopranistin Kathrin Hottiger schloss im Sommer 2017 ihren Master of Arts Performance vokal mit dem Minor Alte Musik an der Hochschule Luzern – Musik bei Prof. Liliane Zürcher mit Auszeichnung ab. Seit dem Frühjahr 2018 bildet sie sich privat bei der schwedischen Sopranistin Malin Hartelius weiter. Meisterkurse bei Bernarda Fink, Ton Koopman, Evelyn Tubb, Cornelia Kallisch, Brigitte Geller und Edith Mathis ergänzen ihre bisherige Ausbildung. Kathrin Hottiger ist Preisträgerin des Migros-Kulturprozent 2017 und 2018 und gewann beim internationalen Wettbewerb für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“ 2018 in Innsbruck den 3. Preis.

Sie pflegt eine rege solistische Tätigkeit in der gesamten Schweiz. So arbeitete sie u.a. bereits mit Ensembles wie der Camerata Bern, dem Orchestre de chambre de Lausanne, dem Capriccio Barockorchester oder dem capricornus consort Basel zusammen. Im Dezember 2015 debütierte sie als Solistin des Bach Ensemble Luzern mit einer Bachkantate auf der Bühne des KKL Luzern. Eine regelmässige und inspirierende Zusammenarbeit pflegt sie zudem mit dem auf alte Musik spezialisierten Ensemble I Pizzicanti aus Basel, welches aus Abgängern der Schola Cantorum Basiliensis besteht. Besonders gerne widmet sich Kathrin Hottiger dem Liedgesang und arbeitet mit verschiedenen Pianisten regelmässig zusammen. Erwähnt sei hier insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Edward Rushton. Schwerpunkte des Repertoires liegen hier im französischen Impressionismus sowie im Liedschaffen der deutschen Romantiker.

Erste Erfahrungen in der Welt der Oper sammelte Kathrin Hottiger im Jahr 2014 mit der Titelrolle „Sémélé“ in der Barockoper von M. Marais (Schweizer Uraufführung) in Sursee. Im Frühling 2016 war sie als Venus in J. Blows Masque „Venus and Adonis“ in einer Produktion des UG Theater Luzern zu erleben. Weitere vergangene Engagements umfassen unter anderem die Rolle der Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in einer Produktion des Luzerner Theaters in der Spielzeit 2016/17. Im Frühjahr 2018 sang sie die Partie der Fiametta in Suppés „Boccaccio“ in einer Produktion des Stadttheaters Sursee. Für die kommende Saison 2018/19 wurde sie als Amor in der Produktion „Tanz 30: Orpheus ed Euridice“ des Luzerner Theaters verpflichtet.