Kathrin Hottiger

Kathrin Hottiger ist eine junge Schweizer Sopranistin. Sie schloss den Master of Arts Performance vokal mit Minor Alte Musik an der Hochschule Luzern bei Prof. Liliane Zürcher mit Auszeichnung ab. Seit ihrem Abschluss bildet sie sich privat bei Malin Hartelius weiter. Kathrin Hottiger gewann beim internationalen Wettbewerb für Barockoper «Pietro Antonio Cesti» 2018 in Innsbruck den 3. Preis. Sie ist Preisträgerin des Migros-Kulturprozent 2017 und 2018. Im Rahmen von Meisterkursen hatte sie die Möglichkeit, mit Bernarda Fink, Edith Mathis, Ton Koopman, Evelyn Tubb, Cornelia Kallisch und Brigitte Geller zu arbeiten.

Kathrin Hottiger ist eine gefragte Konzert- und Opernsängerin im In- und Ausland. Trotz ihrer noch jungen Karriere verfügt sie bereits über ein breites gesungenes Konzertrepertoire, inklusive der grossen Oratorien wie «Die Schöpfung», «Die Jahreszeiten», «Weihnachtsoratorium» oder «Messiah». Sie sang bereits mehrfach auf der Bühne des KKL Luzern, letztmals als Solistin in Händels «Messiah» mit dem Ensemble Corund. Sie arbeitete im Konzertbereich bereits mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, der Camerata Schweiz, Camerata Bern, dem Orchestre de chambre de Lausanne oder dem capricornus Consort Basel zusammen.

Im Frühling 2019 war sie unter der Leitung von Alexander Rudin mit dem musica viva Orchestra als Eurydice in Glucks Oper «Orphée et Eurydice» im Tchaikovsky Konzertsaal sowie in der Komi Opera (RUS) zu hören. In der Spielzeit 18/19 gastierte sie als Amore in der Produktion «Tanz 30: Orfeo ed Euridice» am Luzerner Theater. Weitere vergangene Engagements umfassen u.a. die Rollen der Venus (Venus and Adonis) und der Gretel (Hänsel und Gretel) am Luzerner Theater oder die Partie der Fiammetta (Boccaccio) am Stadttheater Sursee.

Gerne arbeitet Kathrin Hottiger auch im kammermusikalischen Rahmen. Regelmässig musiziert sie mit dem auf alte Musik spezialisierten Ensemble I Pizzicanti aus Basel. Im Duo mit dem Pianisten Edward Rushton gibt sie regelmässig Liederabende und vertieft sich dabei besonders gerne in französischer und skandinavischer Literatur.